Mac Dee & the Canucks

 
18März
2014

Die letzten Tage...

... war ich nochmal richtig unterwegs. Zuerst ging es letzte Woche nach Revelstoke zum Skifahren, aber leider hat die Freeride World Tour nicht statt gefunden. Weiter ging es dann nach Big White, was insgesamt 6h von Lake Louise liegt, aber ich war ja schon auf dem halben Weg. Dort habe ich Lisa aus Hamburg besucht, die ich in Toronto kennen gelernt habe. Dieser lange Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt, da dieses Skigebiet richtig geil ist, wenn nicht sogar das Beste in dem ich in Kanada war. Mittwoch ging es dann wieder zurück nach Lake Louise um am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe nach Calgary auf den Airport zu fahren. Von dort ging's nochmals nach Chicago; weil's dort so schön ist. Vom Flughafen ging's direkt zur Feuerwehr wo ich wieder eine Schicht mit dabei sein durfte. Nach der Schicht ging ich auf „Chicago Fire Sightseeing Tour“, wo ich eine Tour durch die Wache bekommen habe in der meine Lieblingssendung gedreht wird. Am Abend nachdem mein Freund Otto mich Downtown abgeholt hat, sind wir auf Tour gegangen und unter anderem in die Bar wo ebenfalls ein Teil der Sendung gedreht wird. Jetzt ist die Sendung natürlich super interessant, da ich einige Drehorte selbst gesehen habe. Am Samstag ging's dann zur St. Patrick's Day Parade, von der wir leider nicht viele gesehen haben weil über eine halbe Millionen Leute unterwegs waren und wir uns zu spät an die Straße gestellt haben. Dafür konnte ich den Chicago River bestaunen, der jährlich für St. Patrick's Day grün eingefärbt wird. Ich kann euch sagen, dass war vielleicht ein verrückter Anblick. Mit Otto und seinen Freunden haben wir dann den ganzen Tag gefeiert. Es war nochmal super schön nach Chicago zu kommen und meine Freunde zu sehen bevor es nach Hause geht. Montag bis Mittwoch waren dann meine letzten Tage in der Tanke, wo ich ein zweites Mal in meiner Karriere als Tankstellwart keinen Umsatz gemacht habe. Die Verabschiedung von meinem Chef war auch kurz und knapp und dann gab es nur noch ein Problem zu lösen, nämlich den Pika zu verkaufen. Das war wirklich Nerven entraubend, immer wieder haben sich Interessenten gemeldet aber nie hat sich jemand das Auto angeschaut. Ich fand dann zum Glück einen Work&Traveler der das Auto unbedingt brauchte, da er nächste Woche einen Roadtrip an der Westküste der USA geplant hat. Ich hab zwar nicht das dafür bekommen, was ich mir erhofft habe, aber in Anbetracht dass er noch einiges reparieren muss war es dann doch voll in Ordnung. Ich war so erleichtert, als ich quasi in letzter Minute am Donnerstag mein Auto losgeworden bin. Abends gab's dann zum letzten Mal Kässpätzle und Leberkäs mit Augustiner und Erdinger :-D Das werden meine Australier sicher sehr vermissen. Anschließend sind wir in unsere Stammkneipe und haben noch etwas gefeiert. Und nun sitze ich im Bus zum Flughafen und kann es noch immer nicht wirklich realisieren, dass es jetzt einfach so wieder nach Hause geht. Klar freue ich mich sehr auf Daheim, aber die letzten Wochen und Monate habe ich mich schon sehr eingelebt und ich werde die Rockies definitiv sehr vermissen. Bilder gibt es keine mehr, da mein Onlinespeicher vom Blog voll ist, aber die ganzen Bilder werdet ihr ja dann sehen wenn ich zu Hause bin. In diesem Sinne bis Samstag Abend!

28Februar
2014

3 Wochen bis zum Rückflug

So langsam aber sich kommt das Ende meiner Reise mit großen Schritten auf mich zu. Die letzten drei Wochen sind quasi auch schon komplett durchgeplant. So geht es zum Beispiel am 10. März noch auf die Freeride World Tour nach Revelstoke, wo ich mir anschau, wie die Profis sich waghalsig die steilsten Hänge runterstürzen und über Klippen springen. Anschließend werde ich noch nach Big White ins Skigebiet fahren und eine Freundin, welche ich in Toronto kennen gelernt habe, besuchen. Seit meinem letzten Blogeintrag nachdem meine Familie hier war ist nicht wirklich vieles und spannendes passiert. Die erste Woche war verdammt kalt, also war nicht's mit Skifahren und bibbern in der Tanke angesagt, die immer mehr zum Ort des Grauens für mich wird, da es unerträglich langweilig ist. Ein Wunder wie ich das die letzten Monate überlebt habe, aber das Ende ist in Sicht. Die zweite Woche war ich dann am kränkeln und hab an meinen freien Tagen pausiert und bin zu Hause geblieben. Somit sind mal wieder 2 Wochen ohne Skifahren dahin gegangen. Letzte Woche habe ich dann noch zwei deutsche Couchsurfer gehostet, welche auf Canada und USA Tour waren. Ich bin noch nach Panorama gefahren und habe ein weiteres Skigebiet auf meiner Checkliste abhaken können. Diese Woche war ich von Mo. - Mi. auf einem Skitrip in Castle Mountain und Fernie, zwei Powderparadise und hatte schönstes Wetter, wenn auch kalt was den Aufenthalt in den uralt Sesselliften unangenehm macht. Zum Abschluss gab's noch einen Halt auf der Rückfahrt im Old Salzburg, einem Restaurant welches ich bereits bei meiner Fahrt nach Panorama entdeckt habe. Hier hab ich mir ein Schnitzel mit Pommes und Erdinger Dunkel zu Gemüte geführt :-). Bei der Feuerwehr gibt es soweit nicht spannendes zu berichten, die Einsätze bei denen ich bisher dabei war beschränkten sich alle auf BMA's oder Medical Calls bei denen ich nur neben dran stehen kann und die Taschen tragen darf.

Zum Schluss nochmals der Hinweis, dass ihr euch doch bitte bei meiner Schwester für meine Überraschnungswillkommensparty anmeldet (macdeeandthecanucks@gmail.com)!

Anna's Wetterbericht: Die Temperaturen bewegen sich von tagsüber -5°C bis -15°C und nachts bis zu -25°C. Überwiegend sonnig mit vereinzelten Wolken.

08Februar
2014

Überraschungs-/Willkommensparty

In genau 6 Wochen ist es soweit und da ihr natürlich hoffentlich schon alle den Sa. 22. März 2014 fett im Kalender angestrichen habt, solltet ihr nun natürlich auch noch ein paar Details erfahren. Um einen ungewollten großen Anstrum zu verhindern, wie er von gewissen "Facebookpartys" bekannt ist, werde ich die näheren Informationen zu meiner Feier nicht Online stellen. Meine Schwester Daniela ist so nett und unterstützt mich mit der Organisation. Sie kontaktiert ihr (macdeeandthecanucks@gmail.com) um die Einladung mit den wichtigen Details zu erhalten, gleichzeitig gebt ihr ihr bitte Bescheid wer ihr seit, da meine Schwester euch nicht alle kennt. Das könnte folgendermaßen ausschauen: Name, Arbeitskollege oder Name, Feuerwehrkamerad. Für meine neuen Freunde die ich während meiner Reise getroffen habe und eine weite Anreise habt, werden wir auch eine Schlafmöglichkeit organisieren, dies einfach bitte erwähnen. Bitte gebt meiner Schwester bis spätestens Sa. 8. März 2014 bescheid, damit wir für ausreichenend Speis und Trank sorgen können. Ich weiß, es ist etwas umständlich aber das werden wir jetzt wohl noch gebacken bekommen. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf das Fest und hoffe dass ihr ALLE zahlreich erscheint, weil dann wird mal richtig gefeiert.

06Februar
2014

Unvergesslich, unglaublich, fantastische Woche mit meiner Familie inkl. Überraschungsgast!

Samstag vor einer Woche machte ich mich auf den Weg zum Flughafen um meine nächsten Gäste in Canada willkommen zu heißen. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass mein Dad, mein Cousin Klaus mit Frau Petra, mein Onkel Hannes und ein Bekannter kommen. Mit meiner Schwester habe ich insgeheim gerechnet, da es auch ein paar Versprecher im Vorfeld gab. Als dann allerdings mein Bruder im Flughafen auf mich zulief, war ich sehr überrascht! Ich hatte zwar die minimale Hoffnung, dass er kommen würde, aber habe überhaupt nicht damit gerechnet. Meine Schwester war wie ich bereits vermutet habe dann auch dabei und somit war die komplette Familie Drews in Canada vereint; was für eine tolle Überraschung. Auf unserem Weg zur Lodge haben wir einen Stop in Banff bei meinem Inder eingelegt und unseren Hunger gestillt. Sonntag ging es dann das erste mal gemeinsam auf die Piste in Lake Louise und hier konnte ich bestaunen wie sich meine Schwester nach 17 Jahren Abstinenz wirklich gut angestellt hat. Ganz großes Lob an dieser Stelle und ich bin sehr Stolz auf dich, was du hier an deinen vier Tagen auf den Skiern abgeliefert hast. Tags darauf gingen wir dann getrennte Wege, denn für Klaus und mich stand das lang ersehnte Heliskiing auf dem Programm. Bei traumhaftem Kaiserwetter machten wir uns auf den Weg nach Golden, von wo aus wir dann mit dem Heli in die Purcell Mountains geflogen sind. Einziger Haken an unserem Trip war, dass es seit Tagen keinen Neuschnee gegeben hat und der viele Schnee, der bereits gefallen ist vom Sturm davon getragen wurde. Dadurch haben wir uns dann überwiegend in den Bäumen beim Treeskiing aufgehalten und nicht wie ich mir vorgestellt habe, auf endlos, tief verschneiten Hängen. Alles in allem war es dennoch ein tolles Erlebnis, immer wieder mit dem Heli hochgeflogen zu werden, die Starts und Landungen zu sehen, unser Picknick mitten in der Wildnis und die einmalige Kulisse der Purcell Mountains. Am Dienstag machten wir uns dann wieder alle zusammen auf den Weg nach Sunshine Village, einem Skigebiet das in der Nähe von Banff liegt. Wieder einmal hatten wir einen super Tag vor traumhafter Kulisse. Nachdem Skifahren ging es dann noch nach Banff zum Bummeln, wo wir Rehe inmitten der Stadt beim spazieren bestaunen konnten. Nach drei Tagen auf Skiern machte sich mein Besuch auf den Weg zum Shoppen nach Calgary, während ich einen weiteren Tag auf der Piste verbrachte. Auf meinen Rat, haben sich dann am Donnerstag nochmals alle aufgerafft und wir verbrachten einen letzten traumhaften Tag in Lake Louise auf der Piste. Hierbei habe ich Klaus und Petra noch zum Freeriden entführt und mit Klaus bin ich nahezu die komplette Weltcup Abfahrt herunter gestochen. Klaus' O-Ton zu mir nachdem er unten angekommen war: „Scheiße, du bisch it ganz dicht“. Aber wie die Abfahrt aussieht, könnt ihr euch im Video anschauen: https://vimeo.com/86121626 . Zur Feier des Tages, sind dann noch meine zwei Mädels aus Chucktown zu uns in die Lodge gekommen und wir haben einen Deutsch-Australischen Kulturabend verbracht, bei dem Jess z.B. gelernt hat zu sagen: „Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken“. An unserem letzten Tag stand dann noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: Snowmobiling oder eher bekannt als Ski-Doo fahren. Mein Dad hatte seit Wochen von nichts anderem mehr geredet und freute sich schon wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Circa fünf Stunden hat uns unser deutschsprachiger Guide durch die kanadischen weiten geführt, dazu gab es noch ein Barbecue und ein gemeinsames Fotoshooting für die Website der Firma. Zum Abschluss durfte natürlich eine „Führung“ durch das Feuerwehrgerätehaus von Lake Louise nicht fehlen. In der Nacht ging es dann zurück nach Calgary auf den Flughafen und somit war der einwöchige Familienbesuch schon rum. Es war auf jeden Fall nochmal ein Highlight in meinem Jahr und ich bin richtig dankbar, dass ihr alle gekommen seit, wir eine super Zeit miteinander verbringen durften und ich euch die Gegend etwas zeigen konnte. Wir haben wirklich alles rausgeholt und die Woche voll ausgenutzt, auch hat uns das Wetter perfekt in die Karten gespielt, denn diese Woche ist das Thermometer wieder deutlich unter -30 Grad gefallen und so hatte ich z.B. heute Morgen an der Tanke -38 Grad und in meinem Häuschen -1 Grad, obwohl drei Elektroheizkörper durchlaufen. Arg viel wärmer wird es auch nicht, also könnt ihr euch vorstellen, dass ich 10h in einem Gefrierschrank sitze, was mir natürlich nicht dabei hilft, meine Erkältung auszukurieren. Auch ist die Internetsituation mittlerweile mehr als unbefriedigend. Denn unser Management ist auf die glorreiche Idee gekommen, das kostenlose Internet drastisch zu kürzen und Internetpakete zu verkaufen. Selbst in der Lodge wurde das Internet dermaßen begrenzt, dass Skypen nicht mehr möglich ist. Aber die restlichen 6 Wochen werde ich jetzt auch ohne Skypen und vernünftigem Internet auskommen.

Anna's Wetterbericht: Wie ihr schon seht, ist es mal wieder verdammt kalt jedoch strahlender Sonnenschein täglich. Wir könnten allerdings mal wieder eine richtige Ladung Schnee vertragen.

Meine Bredla sind nach einmonatiger Reise auch endlich angekommen und waren sehr lecker. Vielen Dank an dieser Stelle an Fam. Wellmann!!! Klaus, Ich und unser Helikopter Petra, Klaus und ich beim Aufstieg zum Freeriden Gruppenfoto Jeder auf seinem Schlitten

24Januar
2014

Ende einer Odyssee - Rückflug gebucht

Nach langem hin und her habe ich endlich meine Rückflug buchen können. Ich will euch auch gar nicht damit langweilen was das für ein Drama war, nur soviel: Air Canada ist ein ziemlich unkulanter Saftladen. Mein Rückflug der bereits von Anfang an fest vereinbart und bezahlt wurde, wurde jetzt nochmals 195 € teurer. Lange Rede kurzer Sinn, ich werde laut Flugplan am Sa. 22. März '14 um 11.10 Uhr wieder deutschen Boden betreten. Der Tag ist schon seit langem komplett durchgeplant. Vom Flughafen geht es auf direktem Weg in Fidelisbäck, der glücklicherweise langer Samstag hat. Abends findet dann eine große (Überraschungs-) Willkommensparty statt, zu der jeder recht herzlich eingeladen ist. Und damit meine ich auch wirklich jeden der mich kennt und meinen Blog verfolgt! Die Überraschung ist dann, dass ich nicht weiß, wer alles kommt, dazu aber in einem weiteren Blog mehr. Ihr könnt euch auf jeden Fall schon mal alle diesen Samstag Abend in Kalender eintragen und frei halten. Aus diesem erfreulichen Grund, könnt ihr auch ab sofort den neuen Countdown auf der rechten Seite verfolgen. Ein weiterer Countdown endet am Samstag Abend. Dann kommt meine Family und wir werden eine ereignisreiche Woche erleben. Ich freu mich schon sehr darauf.

Anna's Wetterbericht: Die letzten drei Tage beim Skifahren hatte ich wie man so schön sagt Kaiserwetter. Sonnenschein bei durchschnittlich -5°C, also nicht allzu verkehrt. Wieder einmal ist das Wetter um einiges angenehmer als zu Hause bei euch Zunge raus.

17Januar
2014

Official Member of the LLFD - Firefighter Mike

Seit einer Woche habe ich einen Pager (Funkmeldeempfänger) der Feuerwehr. Eigentlich hätte ich keinen mehr bekommen sollen, da ich nur noch 2 Monate hier bin und es sich wegen der ganze Payroll-Geschichte (Einsatzabrechnung) und Papierkram nicht rentiert hätte. Martin, ein Captain, hat sich allerdings für mich beim Chief eingesetzt. Da ich seit Anfang an in jeder Probe da war, schon viele Jahre Erfahrung im Feuerwehrdienst mitbringe und man mir doch einfach die Chance und Gelegenheit geben sollte, hier noch etwas Erfahrung mit zu nehmen und etwas zu erleben, wenn ich denn auf die Einsatzabrechnung verzichten würde. Ich stimmte selbstverständlich zu, da ich mehr als glücklich bin, wenn ich für die Zeit noch mitfahren darf und es mir absolut nicht um die Einsatzabrechnung geht. Außerdem können die jeden im Einsatzfall brauchen, da es keine Seltenheit ist, zu einem Verkehrsunfall mit 3 Mann und 2 Fahrzeugen auszurücken. Jedenfalls könnt ihr euch vorstellen wie glücklich ich bin. Gestern Abend hatten ich dann auch meinen ersten Einsatz und was sollte es sein? Genau eine Brandmeldeanlage. Meine Schwester hat sofort gemeint, wieso soll das denn in Kanada auch anderst sein. Naja, so durch konnte ich das ganze in Ruhe angehen und weiß jetzt wie der Pager und die Funkdurchsage sich anhören. So das war mal ein kurzes Update und ein wie so oft gewünschter kurzer Blogeintrag. Die Anzahl der Kommentare zu meinem Video lässt allerdings sehr zu wünschen übrig!!!

So nun noch ein paar kleine Antworten zu ein paar Kommentaren:

@ Martina: Ich habe mich sehr über deine Kommentare gefreut und bin mir sicher, dass meine Mum von oben eine recht gute Aussicht hat, was ich hier so anstelle ;-)

@ Hias: Ich nehm dich beim Wort, oder um es mit dem Worten eines bekannten Feuerwehrkameraden und Kumpel auszudrücken: Heit dummer mol richtig, it so wie geschtern ;-)

@ Dad: Ich freu mich auch schon riesig auf dich und du kannst dich schon mal warm anziehen, weil das mit dem Piste unsicher machen nehm ich erst. Die Weltcupabfahrt wird schon einmal im kompletten Zug mit Vollspeed runtergefahren. 

Zu guter letzt Anna's Wetterbericht: Momentan erleben wir hier eine ungewöhnliche Hitzewelle und müssen angenehm warme -5°C im Schnitt aushalten. Dies führt allerdings auch dazu, dass nach den anhaltenden Schneefällen wir und eine Lawinenwarnstufe 4 haben. Die nächsten Tage bleibt es so warm und traumhaft sonnig. Pefekte Bedingunen also um die Pisten unsicher zu machen.

P.S. Nur noch 64 Tage (und genau 9 Wochen bis ich Heim flieg).

Fidi Leberkäs, Nudla mit Soß und a Augustiner Halbe. Herrlich :-) Care-Paket von der mit Abstand besten Schwester der Welt :-* Kleiner Tipp. Verschickt niemals Flüssigkeiten in Glas oder Dosen. Habe bei beidem erlebt, dass das schief gehen kann. Endlich mal wieder in voller Montur proben. Neue Einsatzkleidung gab's auch noch für mich.

09Januar
2014

Canadian Rocky Mountains Expedition - The Movie

Nach monatelanger Filmbearbeitung, mehereren Anläufen das Video hochgeladen zu bekommen, kann ich nun voller Stolz euch meinen Film zu unserer Expedition im Sommer vorstellen. Ich hoffe auf einen neuen Rekord an Kommentaren, also haltet euch nicht zurück.

http://vimeo.com/user23944061/canadian-rocky-mountains-expedition

08Januar
2014

Spontanbesuch

Zu allererst wünsche ich euch allen ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit!

Weihnachten dieses Jahr war für mich irgendwie nicht wirklich Weihnachten. An Heilig Abend bin ich bei herrlichem Wetter und guten Pistenbedingungen beim Skifahren gewesen, während ihr alle beim leckeren Abendessen oder der Bescherung zusammen mit euren Lieben gesessen seit. Ich hatte jedoch das Vergnügen mittels Skype an zwei Feierlichkeiten teilzunehmen. Natürlich haben wir auch das Christbaum loben nicht ausgelassen und so habe ich in kürzester Zeit 5 Ouzo auf nüchternen Magen getrunken, da ich mich direkt nach dem Skifahren nach Deutschland geschalten habe. Danach musste ich dann natürlich erst mal abliegen und wieder ausnüchtern. Am Abend hab ich mir Kässpätzle gemacht, damit ich wenigstens etwas aus der Heimat an Hl. Abend hatte. Anschließend ging's wie bereits berichtet in unsere Stammkneipe. Am 1. Weihnachtsfeiertag haben dann alle richtig gefeiert und es gab ein großes Festessen mit voll vielen Leuten zusammen, was mir allerdings alles zu viel war und ich mich wieder in unser Apartment zurückgezogen hab wo es ruhiger war und nicht alle in super aufgedrehter Weihnachtsstimmung waren. Irgendwie war das alles eine Riesen Party und hatte nichts mit dem traditionellen Weihnachtsfest zu tun, das ich von zu Hause kenne. Daher freue ich mich umso mehr auf das nächste Weihnachtsfest mit meiner Familie und meinen Freunden, meinen Lieben eben, so wie sich das für das Fest der Liebe gehört. Nachdem mich das Weihnachtsfest dann doch etwas heruntergezogen hat, konnte mich eine Nachricht aus der Heimat dennoch positiv Stimmen. Mein Feuerwehrkamerad und Kumpel Stewe hat bereits Mitte November mal angefragt, ob er mit seiner Freundin Natascha auf einen Besuch über den Jahreswechsel vorbeikommen könne und was es hier so zu sehen gibt. Nach dem ersten Austausch blieb es dann lange ruhig und ich rechnete ehrlich gesagt nicht mehr damit, dass er noch kommen würde. Kurz vor Weihnachten habe ich ihm dann nochmals genauere Details durchgegeben und konnte ihm genaueres zu Unterkünften erzählen. Ihren Flug haben sie dann in der Nacht von Hl. Abend auf den 1. Weihnachtsfeiertag gebucht; 4 Tage vor Abflug. So was nenne ich mal spontan!!! Am So. 29. Dezember konnte ich die Zwei dann in Banff mit „Servus, Gruezi und Hallo“ ;-) willkommen heißen. Die restliche Strecke nach Lake Louise habe ich sie in meinem Truck chauffiert und für die erste Nacht in meinem Zimmer einquartiert. Was anschließend folgte sucht seines gleichen und verdient allerhöchsten Respekt. Nach über 24h auf den Beinen war eigentlich nur ein Willkommensbier geplant, ich hoffte allerdings sie noch in unsere Stammkneipe auf ein weiteres Bier zu verleiten, da sonntags dort der Bär steppt und ich ihnen dies nicht vorenthalten wollte. 3 Rum 'n' Coke später machten wir uns zurück auf den Weg in mein Zimmer, wo wir noch unzählige Bier verschlungen und äußerst intensive Gespräche geführt haben. Um 6 Uhr morgens!!! ging's ins Bett bzw. ich auf die Couch. Dazu kann ich nur meinen RESPEKT zollen!!! Am ersten Tag gab es eine Tour durch Lake Louise und ich habe sie in unsere Lodge eingecheckt. Silvester habe ich mit meiner Kollegin die Schicht getauscht und war dadurch mit der Inventur beschäftigt, bei der ich von den Zweien tatkräftig unterstützt wurde. Abends haben wir dann sehr lecker aber äußerst untypisch für Silvester Spaghetti gekocht und natürlich gemeinsam ordentlich gefeiert. An dieser Stelle muss ich euch allen etwas beichten, was mir seit geraumer Zeit auf der Seele liegt. Denn seit längerem gehe ich fremd und bin meinem langjährigen Begleiter „Bacardi-Cola“ untreu geworden. Seit meiner Zeit als Volley in Banff trinke ich eher „Spiced Rum“ und an Silvester stellte mich Natascha dann meiner vielleicht neuen Liebe, „Bacardi Black“ vor. Wir verstanden uns an unserem ersten Abend auf anhieb sehr gut. So, das musste nun mal gesagt sein und ich fühle mich auch erleichtert und hoffe ihr seit nicht schockiert, immerhin bleibt's ja in der „Familie“ :-D. Am Neujahrstag ging es dann für meine Gäste das erste Mal auf die Piste. Lifttickets gab's zum halben Preis und auch die Ski konnten wir 25% günstiger ausleihen. Alles in allem ein gelungener Start ins Jahr 2014. Die nächsten zwei Tage musste ich schaffen bevor ich dann nochmals 2 Tage frei machen konnte. Wir verbrachten zwei weitere tolle Tage auf und abseits der Pisten und ich konnte ihnen noch das Lake Louise Fire Department vorstellen. Zum Abschluss sind wir noch nach Banff zu meinem Inder gegangen und haben lecker gespeist. Kleine Anmerkung, ich hab Tomate probiert, so langsam wird das vielleicht doch noch was mit mir ;-) Leider ist die schöne gemeinsame Zeit mit den Zweien schon vorbei, denn sie sind noch für 2 Tage nach Calgary abgereist. Natascha und Stewe, ich habe es euch schon gesagt und kann mich nur wiederholen und nochmals für euren Besuch bedanken. Ihr seit genau im richtigen Moment gekommen, habt mich aus einem Loch geholt und aufgebaut. Vor allem die Augustiner Hell und Fidi Leberkäs Lieferung habe ich mit sehr viel Freude entgegen genommen. Es war einfach wunderbar euch beim Jahreswechsel hier zu haben, vertraute Personen mit denen man auch einfach mal wieder im breiten Dialekt „en reta Scheiß daher labre ka“. Ich war stolz darauf euch zu zeigen wo ich momentan lebe und dies hat mir gleichzeitig vor Augen geführt, wie privilegiert ich hier doch bin.

An der Tankstellen-Front gibt es momentan nicht viel zu berichten. Ich hatte über die Feiertage mal einen Rekordtag mit 12 Kunden die ich betanken durfte und konnte einen Umsatz von knapp 800$ verbuchen. Mittlerweile ist allerdings wieder Ruhe eingekehrt und ich sitze den ganzen Tag in meinem Häuschen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Nach fast 2 Monaten haben es die Herren auf die Reihe bekommen mich auf den Schneebahner einzuweisen und somit ist es mir nicht mehr ganz so langweilig; zumindest nicht wenn wir ordentlich Schneefall haben. Ich habe auch endlich meinen lange ersehnten Teppich bekommen und somit friere ich mir nicht mehr die Füße ab.

Zu guter Letzt Anna'a Wetterbericht: Die Temperaturen bewegen sich momentan zwischen -15°C in der Nacht und -5°C am Tag. Sonntag Morgen hatten wir -28°C. Neben Schneeschauern wechseln sich Sonne und Wolken ab. Die Schneehöhe im Skigebiet liegt bei ca. 120cm. Alles in allem ein normaler Winter hier und um einiges besser, als das was ihr momentan zu Hause erlebt.

Nur noch 17 Tage bis meine Family kommt, whoop, whoop, yippie, yippie, yeah!!!

Noch (voraussichtlich) 73 Tage! Bereitet euch und Wangen schon mal auf meine Rückkehr vor.

P.S. So langsam hab ich richtig Heimweh, bzw. freu mich schon voll darauf wieder heim zu kommen. Dahoim (bsonders im Allgäu) isch halt am scheenschte.

Erst die Arbeit… (danke für die Hilfe) © Stewe … dann das Vergnügen! Happy New Year!!! Neujahrsfrühschoppen der Kanadaabordnung der Feuerwehr Wangen auf 2.600m. © Stewe So schaut's aus wenn's zapfig ist. © Stewe Meckatzer Festmärzen Lieferung vom Jochen. Vielen Dank nochmals!!! Panorama Sonntag Morgen bei -28 Grad. © Stewe Was für ein Panorama!!! © Stewe Mt. Temple (li) und Mt. Victoria (re). © Stewe Ich beim Freeriden. © MP

25Dezember
2013

Merry Weihnachten or Frohe Christmas

Der Grund, wieso ich den Titel dieses Blogeintrags so gewählt habe, ist darauf zurück zuführen, dass das Weihnachtsfest dieses Jahr für mich hier etwas anders verlief. Angefangen hat dies, mit einer heftigen Debatte meiner australischen Mitbewohnerin, welche mir nicht glauben wollte, dass Jesus am 24. Dez. Geburtstag hat. Das ist auch das Hauptproblem der diesjährigen Feierlichkeiten, da Aussies, Kiwis und alle anderen Weihnachten erst so richtig am 25. Dez. feiern. So wurde auch in der örtlichen Bar in der wir uns alle versammelten der Countdown gezählt und um 24 Uhr Merry Christmas gewunschen, bzw. ich hielt mich ans Frohe Weihnachten :-) Das ganze war schon etwas bizarr, da ich das abwarten des Countdowns eher mit Silvester verbinde.

Naja, wie auch immer, ich wünsche euch allen ein frohes Fest und feiert schön mit eueren Liebsten. 

Frohe Weihnachten an Alle

Michi

P.S. Noch (vermutlich) 87 Tage

Anna's Wetterbericht: Die Temperaturen bewegen sich momentan im großen und ganzen um -10°C, was relativ angenehm ist. Leider haben wir noch nicht wirklich viel Schnee und müssen uns mit einer Grundlage von 85cm im Skigebiet zufrieden geben. Die Weltcup Abfahrt ist allerdings perfekt und nachdem ich wieder auf den Skiern bin, brettere ich dort momentan täglich herunter.

Unser mickriger Christbaum Unser Christbaum im Eingangsbereich; schon etwas mehr Lobenswert Mt. Fairview an Heilig Abend bzw. Christmas Eve Mein Mount Temple Dieser Ausblick hat Heilig Abend für mich gerettet

12Dezember
2013

Eiszeit

Wenn mir von eich Haselnussbürschle no oimol oiner sage will, wie kalt's dahoim isch, den lach i bloß aus. Vergangenen Samstag hatten wir -38°C in der früh, fast schon traditionell wurde es pünktlich zum Weltcup Wochenende der Damen wieder einmal richtig zapfig kalt. Was die Damen des Ski Alpin Weltcup nicht davon abhielt, mit rund 140 Km/h die Abfahrt in Lake Louise zu bewältigen. Da es so mega kalt war, an der Tanke eh nichts los ist, haben wir die Tanke am Sa. und So. geschlossen und ich konnte mir Abfahrt und Super G anschauen. Aus deutscher Sicht mit zwei Siegen von Maria Höfl-Riesch in der Königsdisziplin sehr erfolgreich. Die eisige Kälte ging auch an meiner Karre nicht spurlos vorüber. Am Fr. morgen bei -34°C ist er in die Knie gegangen, da vermutlich die Bremse rechts hinten eingefroren war, zumindest hatte sich das Rad nicht gedreht. Wieder einmal musste ich auf die Hilfe von Mike zurück greifen, der mich freundlicherweise zur Tanke fuhr. Glücklicherweise hatte sich dieses Problem von selber gelöst und ich konnte mittlerweile wieder mit meinem Truck in der Gegend rumkurven, tja aber auch nur bis heute Morgen. Da wartete dann auf mich ein Platten. Ich kann's euch sagen, die Karre macht mir nur noch Sorgen. Ja und mit der Busverbindung von Chucktown zur Lodge ist es auch so eine Sache, da quasi wöchentlich die Fahrpläne gewechselt werden und ich somit heute erst um Viertel vor Neun an der Tanke ankam. Mein rechter Arm wird langsam etwas besser, jedoch bin ich vom Skifahren noch weit entfernt, was allerdings nicht allzu tragisch ist, da wir immer noch sehr wenig Schnee haben und es daher auch nicht soviel Spaß machen würde. Allerdings ist es mir nun auch an meinen arbeitsfreien Tagen genauso langweilig, wie meine tägliche 10h Schicht in der Tanke, wo es momentan eher schlimmer als besser wird. Wie ihr seht, bin ich momentan etwas frustriert und verzweifelt, aber ich sage mir, es kann ja nur noch besser werden. Auf jeden Fall freu ich mich schon riesig auf meinen bevorstehenden Besuch Ende Januar.

Anna's Wetterbericht: Mittlerweile sind die Temperaturen wieder bei -6°C bis -10°C, was wir hier als "warm" bezeichnen. Es ist überwiegend bewölkt mit leichten Schneeschauern, allerdings gibt es nicht viel aus.

Nur noch 100 Tage

Zapfig, zapfig!!! Da muss selbst der Hund Schuhe anziehen :-) Zielhang Lizz Görgl (4. Super G) Anna Fenninger (3. Super G, 4. Abfahrt) Lindsey Vonn (5. Super G; nach Verletzungspause) Vicky Rebensburg (7. Super G) Maria Höfl-Riesch (2x 1. Abfahrt) Lara Gut (1. Super G) Ich und Anna Fenninger vor traumhafter Kulisse

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